Bomber 3.0 - TÜV bis 12/2018!

  • Bei dem Ding steht ja auch nix drauf. Keine TN und kein garnix.... Wundert mich insofern, da dieses kleine Ding mit auf der originalen Rechnung von vor 2 Monaten drauf stand. Also das lange für 5 Gänge. Eingebaut war aber das kurze.. Im Lager falsch gegriffen? Wir werden es nie erfahren :D Bei dem Knochen, den ich am Getriebe gefunden habe, das ich mir letztes Jahr zusammen mit meinem Austausch-RP gekauft hab, steht ganz dick drin, dass es für Fünfganggetriebe ist. Aber der hat auch noch eine original TN und ein VW/Audi Zeichen. Ist wohl schon ein paar Tage älter :P



    Wegen den Sitzen ist nicht so dramatisch. Würde mich zwar freuen, aber wenn du keine mehr ran kriegst ist das kein Weltuntergang :wink: Ich mache mir lediglich Sorgen um meine Fahrt zu dir, denn im Moment hab ich echt kaum Geld für Sprit.. Armer Student und so :D Bekomm ich aber schon irgendwie hin :]

  • Stress mach ich mir da gar nicht :] Auch heute nicht, als ich mir mal eben die braune Färbung am Abschlussblech ansehen wollte....



    Flink bei Black&Decker angerufen....



    Dann wollt ich mal schauen, ob meine Kabelbinderkonstruktion noch hält und bin auf die zwei Dinger gestoßen... Die waren Vorgestern noch nicht da :[



    In diesem Sinne... schöne Ostern :P

  • Thomas du hattest recht: Der kurze Knochen ist für Fünfganggetriebe. Allerdings nur beim 3er. Dass das so einen Unterschied macht habe ich unterschätzt. Wir haben jetzt einen kleinen Knochen bestellt, der sollte bald da sein. Bis dahin fahre ich mit den Kabelbindern umher, was übrigens auch bestens funktioniert.


    Ich habe am Samstag mal ne kleine Motorwäsche (nur Wasser) gemacht. Leider hat sich letzte Nacht schon wieder ein Marder verewigt. Die Zündkabel waren diesmal nicht Ziel seiner Auswüchse, er hat sich stattdessen an der Motorhaubendämmung bedient. Die sieht entsprechend zerpflückt aus. Werde die raus hauen und dann die Kabel mit Wellrohren ausrüsten. Ist ja nicht zum Aushalten :rolleyes:

  • Bis jetzt marderfrei - habe die blöde Dämmmatte entfernt und danach mal ein altes Parfüm im Motorraum verteilt. Stinkt zwar wie bei Douglas aber die Viecher hat es bis jetzt raus gehalten. Vielleicht sollte ich ihn Doug nennen :D


    Anschließend habe ich mir die Dose WD40 genommen und alle leicht zu erreichenden Stellen gründlich gereinigt. Was für einen Unterschied das auch optisch macht hätte ich nicht gedacht. Da werde ich mal noch ein paar Minuten investieren wenn ich irgendwann mal den Kopf gegen einen überholten tausche 8)


    Was war dann noch? Ah. Hatte ja erzählt, dass Rad- und Domlager Probleme machten. In den Bremstrommeln stecken nun neue Radlager und oben hab ich die Domlager auch direkt neu gemacht. Jetzt klackern sie zwar nicht mehr, aber dafür quietschen sie. Gummi auf Metall. Nervt, aber geht hoffentlich bald weg :P Hatte übrigens ganz vergessen wie EKELHAFT altes Radlagerfett stinken kann. 15 Jahre lang nicht mehr gemacht, und nun weiß ich warum :D Bin froh dass das jetzt durch ist.


    Schaltknochen gabs auch mittlerweile neu. Als nächstes ist der Motor dran, inklusive seiner (noch) Leistungsprobleme. Habe jemanden gefunden, der mir den Kopf, den ich noch liegen hab, aufbereiten wird sodass ich diesen an nem Wochenende mal tauschen kann. Aber erst im Juli-August, denn ohne Moos nix los ;)


    Habe mir die Tage außerdem mal ne kleine Prüflampe zusammen gelötet, ausgeblinkt und im kalten Zustand schmiss er mir dann folgende Fehler raus:
    Lambdasonde - Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
    Drosselklappenpoti - Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
    Geber Ansauglufttemperatur - Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse


    Nach Reset und einer kleinen Probefahrt zum Warmfahren war dann alles okay, der Fehlerspeicher enthielt keine neuen Einträge.
    Mich wundert nur dass er meinte, er habe keine Verbindung bzw. einen Massekurzschluss. Normal sollte er ja maulen, dass die Werte falsch sind (eben nicht warm gefahren), oder wie seht ihr das? Muss dazu sagen dass es das erste Mal war dass ich den ausgeblinkt hab und dass mir da die Erfahrung fehlt sowas richtig zu deuten. Habe alle betroffenen Bauteile mit dem Multimeter durchgemessen aber es war nichts ungewöhnliches festzustellen... Alle Widerstandswerte und Spannungen waren, wie sie sein sollen.


    Hab ich da Nachholbedarf? Habt ihr Tipps?

  • Sooo dann gibt’s jetzt auf besonderen Wunsch einfach mal einen kleinen Reisebericht. Als hätte ich das nicht sowieso dokumentiert ;) Aber lass’ mal nicht lang reden sondern direkt in unseren Hinterhof gehen.



    Montag, 14. September, 8 Uhr:
    Kofferraum ausmisten. Notrad rauswerfen. Gewicht sparen? Nix! Komplettes Ersatzrad auf Stahlfelge rein. Der Teppich hatte jetzt zwar Beulen aber die habe ich mit Werkzeug und Ersatzteilen gefüllt. Vom Knarrenkasten über Ersatzsicherungen bis hin zu Wasser-, Kraftstoff- und Unterdruckschlauch. Keilriemen, Öl, Wasser. Teppich nun perfekt gerade, Kofferraum hat etwa 5 cm an Tiefe verloren. Weiter gehts. Noch ein paar Dinge einkaufen, denn um 10 soll ich meine Mitfahrerin abholen. Dort angekommen wird erstmal gefrühstückt, anschließend das Auto beladen. Einsteigen, nach Hannover zum Decathlon fahren um ein Wurfzelt zu kaufen.


    Passt. Kofferraum zu und nach außen hin keine Spur von Urlaub und Roadtrip. Nur ein leerer Golf mit 2 Leuten darin.



    Weiter geht’s in Richtung Mülhausen. Das ist direkt hinter der französischen Grenze. Hotel ist eine 2-Sterne-Absteige, aber ganz niedlich anzusehen.



    Dienstag, 15. September, 5:50 Uhr:
    „Guten Morgen Martin, aufstehen, wir befinden uns in Frankreich!“ singt’s und schmeißt mir ein Kissen gegen den Kopf. 6 Uhr aufstehen? Ja, denn heute steht eine große Etappe an. Da wir uns entschieden haben sämtliche Mautstraßen zu umgehen und dadurch allein am heutigen Tag 60 Euro zu sparen dauert die Fahrt halt rund 12 Stunden. Also duschen und los.


    Der Weg führt uns direkt in Richtung Süden, und auch wenn das Wetter nicht so wirklich schön ist, wir machen gut Strecke und kommen durch malerische, kleine Dörfer. Anschließend dann die ersten Berge, zeit für den ersten Stopp.


       


    Und so geht es den ganzen Tag weiter. Abends dann, Saint-Tropez liegt hinter dem nächsten Hügel, wird die Straße kurvenreicher und steiler. Kein Verkehr, also volle Kraft voraus. Draußen riecht es nach Gummiabrieb, mein linkes Bein schmerzt tierisch, da es nie zuvor so schnell und so oft gekuppelt hat. Aber das ist egal, denn ich bin wie in einem Rausch. In der Dunkelheit fordere ich, was der 25 Jahre alte RP-Motor hergibt und so ist diese Strecke schnell genommen. Langsam sehe ich die Kurven nur noch als Zahlen: Ist die Kurve eng, wird sie mit „2“ bewertet und entsprechend im zweiten Gang genommen. Etwas weiter dann 3. Gang usw…


    Kupplung, Schaltung, Gaspedal, Lenkrad, Kupplung, Lenkrad, Gaspedal, Fernlicht um die Enge der Kurve einschätzen zu können, Scheibenwischer. Regen. Yeahh.


    Saint-Tropez! Schnell mal anhalten und gucken, ob man noch einen offenen Campingplatz im Umland findet. Pustekuchen. Also ab in die Weinberge und zwischen zwei Chateaus die Karre abgestellt um zu schlafen. Klingt cooler als es ist, denn draußen ist es nass und kühl. Im Auto hingegen eine unfassbare Hitze. Sitze zurück, kurz lockere Klamotten angezogen und Augen zu. Bei jedem Auto, das vorbei fährt, Angst haben dass die halten oder die Polizei rufen, denn wenn dort ein ausländischer, olivgrün gerollter, 25 Jahre alter Zweier steht macht das für mich als Chateaubesitzer einen fragwürdigen Eindruck.


    Mittwoch, 16. September, 5:50 Uhr:
    *gähn* - Shit, ist das warm. Erstmal Fenster auf und was gegen die beschlagenen Scheiben tun: Umziehen, Katzenwäsche aus der Mineralwasserflasche und Zähne putzen. Unfassbar: Die Lady schafft es, auch nach so einer Nacht gut auszusehen. Wie machen die das nur?


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    Also erstmal rein nach Saint-Tropez und gucken, was es so gibt. Naja, was will man Wochentags um halb Sieben erwarten? Lieferverkehr, Berufsverkehr, selbst McDonald’s macht da erst um 10 auf. Schnell ein Souvenir gekauft und Saint-Tropez für doof befunden, weiter nach Cannes.


    90 Minuten später haben dort natürlich alle Läden auf und an der Promenade wird erstmal gehalten und geschaut. Also setzen wir uns in ein kleines Café und essen eine Kleinigkeit. Dann mal ein wenig am Strand flanieren. Natürlich ist immer noch nicht viel Sonne zu sehen, aber das sind wir aus Deutschland ja gewohnt.


    Bevor uns wieder ein Missgeschick passiert, schnell in Google Maps geschaut wo ein günstiges Hotel ist. Eine Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück bei 90 Euro. Passt. Also eingecheckt, Sachen ins Zimmer gebracht, kurz umgezogen und wieder bergab um uns Cannes anzuschauen. Auto irgendwo in einer Seitenstraße geparkt. Parkschein wie die Schilder sagen? Scheiß drauf, davon würden wir eh nie was hören :P


     


    Donnerstag, 17. September, 5:50 Uhr:
    „Guten Morgen! Die Sonne scheint und wir befinden uns in Frankreich! Ich hab' im Schrank noch was gefunden was du so gern magst! Ein Kissen!“ - spricht’s und wirft mir, wiedermal, ein Kissen an den Kopf. Wo nimmt die nur diese Energie her?


    Nach einem ausgiebigen Frühstück weiter ins 60 Minuten entfernte Nizza. Dort angekommen scheint auch schon die Sonne. Also ab an den Strand und ein wenig das Leben genießen, haben wir uns schließlich verdient.


    Gegen Nachmittag geht es dann auch schon weiter. Nächstes Ziel: Monaco. Hoch in die Berge, die Aussicht auf die Cotê d’Azur genießen und rein ins Getummel. Entweder haben wir einen schlechten Tag erwischt oder Monaco ist einfach nur scheiße, denn alles ist rappelvoll mit Autos, Bussen, Rollern, Abgasen und Staus. Ekelig. Man benötigt gefühlt eine Stunde um im Auto an den Hafen zu kommen. Also lieber irgendwo parken. Wir scheißen auf die hohen Preise und freuen uns hinterher darüber, dass wir für 3 Stunden parken nur etwa 6 Euro bezahlen.


    Im Auto nochmal frisch machen, die Frisur überprüfen und raus aus dem Parkhaus. Rein in die City. Abseits des Verkehrs ist es dann tatsächlich ruhig, fast beschaulich.



    Dennoch ist Stress vorprogrammiert. Spätestens beim dreispurigen Kreisverkehr, der sich unter der Stadt in einem Tunnel befindet bekomme ich einen Knall, als die ganzen Spacken mit ihren dicken Autos dort im Leerlauf so hoch drehen, dass einem die Ohren klingeln. Nichts wie raus da und ab nach Mailand.


    Auf dem Weg aus Frankreich heraus fahren wir, wie sollte es anders sein, wieder durch die Berge. Bis auf meinen Auspuff der, nach einer schnellen Reparatur vor Reiseantritt und anschließendem Wiederkaputtgehen (Tribut an die Straßen Frankreichs), sehr laut ist, bieten die Berge jetzt die gewünschte Abkühlung und Stille. Und diese Kulisse! Wie geil!


      


    Schneller als gedacht befinden wir uns in Italien. Hinter den Bergen ein schnelles Foto, bevor die Sonne ganz untergeht. Leckeres Essen in einem kleinen Restaurant genießen (wenig Essen für viel Geld, war wohl doch etwas exklusiver) und dann weiter.


    Von der jetzt anstehenden Kontrolle durch zwei italienische Polizisten mache ich wohl besser kein Foto. Traue ich mich nicht, denn während der eine unsere Personalien aufnimmt, geht der andere langsam um mein Auto und schaut sich alles genau an. Die Maschinenpistole dabei vor der Brust, mit beiden Händen schussbereit.


    „We just drove here from Monaco and are planning to sleep somewhere near Milano“
    - „Okay. buonasera."


    Irgendwo in einem Gewerbegebiet (das Mailänder Umland ist voll davon!) halten wir dann an um zu schlafen. Zwischen einem LKW und der Mauer, damit wir nicht so schnell entdeckt werden.


    Freitag, 18. September, 5:50 Uhr:
    Nichts wie weg! So langsam beginnen die hier im Industriegebiet zu arbeiten und ein zweiter LKW steht auch schon hinter uns. Hey Siri: Welches McDonald’s hat offen damit wir dort mal die Toilette benutzen und frühstücken können?


    Mit geputzten Zähnen und Mineralwasserwäsche kommen wir also in Mailand an. Ich stehe mitten auf einer Kreuzung weil vor mir nichts mehr geht. Aber das macht nichts. Die aus der Seitenstraße sind so freundlich und stellen sich einfach mit allen anderen gemeinsam auf dieselbe Kreuzung. Links ein alter Fiat, rechts ein Jaguar, vor mir ein Lieferwagen. Hinter mir ein neuer Porsche. Und oben und unten, so zumindest gefühlt, alles voller Roller. Hey du Idiot, weißt du eigentlich was eASP fürn Zweier kosten? Anscheinend nicht, denn sein Spiegel ist bereits mit Klebeband neu befestigt worden.


    Da er nicht warten kann streckt der Porschefahrer hinter mir seine Arme wild gestikulierend aus dem mit Nappaleder bezogenen Fenstersims, schreit während er telefoniert nach vorn und hupt mich mit seiner teuren Hupe an. Ist mir egal, denn ich hab’ heute richtig Eier. Ihr könnt mir gar nix. Der Jaguar von rechts wird einfach abgedrängt und schon stehe ich als erstes in der Reihe. Reißverschlussverfahren auf italienisch also. Und überhaupt, warum fährt der Rollerfahrer nicht gleich auf meiner Motorhaube mit?


    Da, schau, ein Parkhaus! Drinnen angekommen wundere ich mich über die teuren Autos. Dicke Schiffe mit AMG-Schriftzug, ja sogar ein Cadillac Escalade mit US Regierungskennzeichen. Ein Blick auf die Preise verrät mir schnell, warum da kein Auto unter einem Jahresbruttoeinkommen steht: Eine Stunde 16 Euro. Schnäppchen. Also wieder raus. So leise wie es die kaputte Konusdichtung zwischen Hosenrohr und Kat erlaubt. All Eyes on me, bitch!


    Woanders parken und schnell mal shoppen. Hässliche Klamotten! Hier kann man einen Teppich kaufen! Aber warum ist der um eine Schaufensterpuppe gewickelt und hat drei Chromschnallen dran? Das muss man nicht verstehen, so kleidet man sich heute! Naja zumindest, wenn man nicht nur zu viel Geld sondern auch einen unfassbaren Sockenschuss hat.


    Pimkie muss herhalten. Hätten wir ja auch nicht in Gifhorn machen können. Aber die Lady ist happy. Als wir in einem kleinen, gar nicht so teuren Restaurant essen, sehe ich ein kleines Outlet. Schnell noch 50% auf das kleine, bunte, 300-Euro-Kleid ausgenutzt. Ka-ching!


    Was jetzt folgt ist Standard: Auto, Navigation an und ab nach Hause. Uns erwarten wunderbare Alpenpanoramen, enge Passstraßen und lange Tunnel. Doch halt, was parkt der Mercedes da in zweiter Reihe? Mein Bremsmanöver beweist wiedermal: Alles Gute kommt von Oben, denn plötzlich fällt mir durchs Schiebedach was auf den Kopf. Den Gegenstand kenne ich. Es ist mein Portmonee mitsamt der Urlaubskasse und allen Dokumenten. Ein Geschenk des Himmels, dieser in zweiter Reihe parkende Mercedes.


    Aber der Schreck ist schnell überwunden als ich die weitere Tour bestreite. Schweiz! Alpenpass! Weiter so! Oh. St. Moritz ist ja auch hier. Idyllisch, aber auch hier stehen vornehmlich Baukräne rum. Und windig ist es und kalt sowieso.


      
      


    Nach einem weiteren Tankstopp in Österreich geht es über die Zugspitze nach Fulda. Trotz dass wir in etwa drei Stunden daheim sein könnten entscheide ich mich für eine weitere Nacht im Auto. Müde. Und dass ich so noch eine Nacht in der Anwesenheit meiner Begleitung verbringen kann ist natürlich nur ein erwünschter? Nebeneffekt.


    Samstag, 19. September, 5:50 Uhr:
    Autobahntoiletten sind ekelhaft. Mindestens genau so wie sie mich am Anfang dumm angeschaut hat als ich ihr die zwei Rollen Kackpappe gezeigt hab die ich vorsorglich eingepackt habe, so begrüßt sie jetzt diese chlorfrei gebleichten, 3-lagigen Wunderfasern. "Smack my bitch up!" spielt’s im Radio und ratz-fatz sind wir zu Hause, wo uns ein Frühstück und eine Dusche begrüßen.


    Fazit sie: Nie mehr mit dem Auto!
    Fazit ich: Jederzeit wieder, und am Liebsten im Bomber.


    Ach und das ganze Werkzeug? Das hat nur Sprit verbraucht. Habe nämlich nichts gebraucht. Wobei halt: Eine Sache habe ich mit roher Gewalt, Chuck Norris wäre stolz, vernichtet:



    In diesem Sinne
    Lang lebe der Bomber! Semper Fi, mein Bruder!

  • Wow, was für ein umfangreicher Bericht und klasse geschrieben. So viel hab ich doch garnicht verlangt :D


    Respekt, dass Ihr so eine Reise mit einem Auto wie dem Bomber angetreten habt. Wobei es sich ja mal wieder gezeigt hat, dass nicht kaputt gehen oder rumspinnen kann, was nicht dran ist. Irgendwann werde ich auch mal den 2er statt dem E30 nehmen, um so eine Reise zu machen. Für Norwegen mit dem Auto ist der E30 allerdings schon fest geplant ;-)
    Und besonderen Respekt der Dame, dass Sie sich das zugemutet hat.
    Ich vermute, dass eher die Minderheit der weiblichen Bevölkerung zu so einer entbehrungsreichen Reise antreten würde.


    Klasse auch deine Fotos, wie immer!


    Jetzt hat sich der Bomber aber eine umfangreiche Kur verdient, die er -wenn ichs so sehe- auch etwas nötig hat...Auspuff, Öltrichter, die fehlende Lippe, das fehlende Stück Blech und ein paar Lacktupfer ;-)
    Der 35€ Ebay-Endschalldämpfer und das AP-Fahrwerk machen es wohl immernoch?

  • Meinen Respekt hat die Guteste eh. Mit mir gut 40 Stunden Fahrt und 3 Nächte im Auto verbringen, das ist eine Zumutung :P


    Ein wenig hatte ich Anfangs ja den Passat Variant vermisst, der wäre zum darin Pennen echt perfekt geeignet. Aber nicht halb so cool, und dank Klima hätten wir da unten auch NIX von der Umgebung mitbekommen.


    Wie gut dass du die Lippe ansprichst :D Die hatte ich zwei Tage vorher entfernt damit ich auf die Auffahrrampen drauf konnte und ICH BIN SO FROH DARÜBER sie nicht wieder angebaut zu haben. SO viele Speed Bumps habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen. Mitten in der 70er Zone ein Schild: 30, mit nem kleinen Hügel. Weit und breit keine Gefahr, keine Fußgängerwege oder sonstwas, aber so ein doofer Speedbump. Gefühlt alle 300 Meter. Hätte ich die Lippe dran gehabt wäre ich so unfassbar oft aufgesetzt :[


    Die Kur ist in der Tat nötig und steht bevor. Hat er sich ja auch mehr als verdient 8) Tauschkopf ist zur Überarbeitung in Bremen, Donnerstag gibts ne neue Dichtung für Kat<->Hosenrohr und der Rest kommt langsam. Und ja, der ESD ist noch top :D Musste letztes Jahr den MSD wechseln, weshalb der ESD seitdem etwas schief ist.

  • Das Wurfzelt war ja eigentlich die geplante Schlafgelegenheit. Aber wenn du ankommst und alles ist nass, dann hast du keine Lust das Ding hinzuwerfen. Es hätte den Schlaf sicherlich verbessert, allerdings hätte ich keine Lust gehabt dass es morgens dann nass zusammen gepackt werden muss. Jetzt hab ich aber endlich ein Zelt für das nächste DW-Forentreffen :]


    Übrigens ist noch eine Sache kaputt gegangen: Ein Haltegummi vom Auspuff. Einfach so gerissen, obwohl nichtmal ein Jahr alt. Beim :) gewesen und der meinte er hat nur noch 3 Stück da und dass das Gummi seit Juni entfallen sei. Habe also gleich alle drei gekauft :whistling:

  • Alter Schwede, Respekt! Und auch Respekt an deine Begleitung. Die meisten hätten das wohl wirklich nicht mitgemacht, besonders nicht mit "so ner alten Karre" :P


    Mit meinem Dellenjohnny würde ich das allerdings jetzt grad nicht machen.. Wartungsstau an allen Ecken, Getriebe angeschlagen, eins der neuen Radlager schon wieder am Arsch (noch keine 12 Monate drin und grad mal 24000km gelaufen)... :[


    Ich kann den anderen nur zustimmen: Sehr gut geplant, wie geplant umgesetzt, super Bericht und klasse geschrieben und super Bilder - so wie man es von dir gewohnt ist :]


    Gruß Greg

  • Danke Leute 8)


    Wer ist denn beim nächsten Mal dabei :D Pro Person ist man mit einem Auto bei etwa 250 Euro für alles. Werde das definitiv nochmal machen, wenn auch nicht unbedingt exakt da runter. Und beim nächsten Mal einfach auch mal an einem Ort 2-3 Tage bleiben wenn es gefällt.

  • Hätte ich auf jeden Fall Bock drauf!!!
    Nur wäre im Zelt (also aufm Campingplatz) Pflicht für mich. Aufm Sitz im Auto brauche ich garnicht erst versuchen zu schlafen.


    BTW: Poste ruhig öfters mal Bilder hier. Wie ich sehe, hast du ein paar Kleinigkeiten geändert. Sowas musst du mir doch berichten ;-)

  • Ich würde ja öfter berichten, aber meist ist es dann so dass eine "Unterhaltung" hier einschläft und ich dann Doppelposts machen müsste :P 
    Werde mir morgen oder so mal die Kamera schnappen und die paar Details, es sind nicht viele, festhalten :)


    Zelt wird bei mir beim nächsten Mal auch Pflicht. In Frankreich ist es ja nicht so gern gesehen bzw. ist die Lage da unklar. Außerdem hatte ich halt keine Lust das dann nasse Zelt wieder zusammenzufalten also hab ich's gleich gelassen und hab somit für die nächste Übernachtung ein jungfräuliches Zelt ^^

  • sehr schöner bericht und bilder. auf sowas hätte ich auch mal bock.


    verstehe nur nie warum sich immer soviele gedanken machen solche strecken mit einem alten auto zu fahren. was soll denn da grossartig kaputt gehen? wenn er halbwegs gewartet und gepflegt wird passt das. ich würde soeine strecke eher mit einem 2er oder 3er fahren als mit einem 4er oder 5er.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen