Estnischer EU-Kommissar: Für Altautos TÜV Jährlich

  • Zitat

    Wenn es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas geht, müssen ältere Autos ab sofort jährlich einen TÜV-Test absolvieren. In Deutschland würde dies auf rund 25 Millionen Fahrzeuge zutreffen. Bislang war der Check nur alle zwei Jahre fällig.


    Zitat aus: http://www.spiegel.de/auto/akt…icht-werden-a-839229.html


    Dann trinke ich mal nicht nur auf Peter Ramsauer (PKW-Maut-Peter), sondern auch noch auf Kallas.

    In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis schon.
    Tausendzweihunnertunndreisechzisch Kubik, vierunnfuffzich PS und NIX jedrosselt!
    "Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, verschwinden die Mysterien und das Leben ist erklärt." - Mark Twain
    Golfschrauben ist wie Schach. Nur halt ohne die Würfel.

  • So etwas können auch nur Technokraten veranlassen, die keine Ahnung von der Praxis haben.


    Zitat

    Durchschnittsalter eines deutschen Pkw beträgt laut dem Magazin 8,5 Jahre


    Was würden die dann erst zu unseren Autos sagen? Da käme vermutlich gleich ne Kralle dran und das Fahrzeug würde sofort stillgelegt werden. Begründung: Gefahr für die Allgemeinheit :D 
    Bin mal gespannt, was die einflussreiche Autolobby machen wird. Um mehr Fahrzeuge zu verkaufen, müsste sie das eigentlich unterstützen. Volksentscheide dürften hierzu nur in kleineren Ländern laufen, mit Sicherheit aber nicht in unserer "Demokratie" oder besser: Eurokratie

  • Die jährlichen Gebühreneinnahmen für den TÜV und Co. wären nahezu gigantisch, die MWST Einnahmen für den Staat ebenso. Für uns heisst das mindestens 100,- Euro pro Jahr. Wenn der Wagen gleich die Hürde nimmt. Vielleicht habe ich ja Glück und das Gesetz lässt sich noch Zeit bis ich nach Südostasien übersiedele. Und da heisst es: FUCK for TÜV.

  • Ich gehe doch mal davon aus das der ADAC und CO sich dagegen wehrt. Denn das ist vollkommener Quatsch das Autos nach 7 Jahren oder 160 000 Km anfälliger werden!


    Das alte Autos weniger gewartet werden liegt eigentlich nur daran das sich viele die teuren Werkstattbesuche schlicht nicht mehr leisten können. Hab neulich erst mitbekommen das es solche armen Leute gibt die sich eine Reparatur finanzieren lassen mussten. ;( Eventuell sollte EU-weit mal darüber nachgedacht werden nicht aus allem Geld zu machen sondern der Kuh die man melkt auch was zu geben damit weiter die Milch weiter sprudelt. :]



    Desweiteren fahren in anderen EU-Ländern gerade viele alte Autos die in Deutschland ausgemustert wurden. Daher ist es bei denen wohl noch schlimmer als bei uns!

  • ich hätte grundsätzlich nichts dagegen, wenn die gebühr nur die hälfte kosten würde was aber nur wunschdenken ist. würde natürlich den vollen preis kosten. da wird man nur wieder ausgenommen und muss als autofahrer wieder klöcher stopfen die andere verbockt haben, ich merke schon wieder wie der blutdruck am steigen ist.
    wieso soll ich überhaupt jedes jahr zum tüv? die prüfer schauen anscheinend eh nicht richtig, sonst wäre ich wohl kaum mit nem durchgerosteteten aggregateträger drüber gekommen. würden die richtig schauen würde es reichen alle 2 jahre zum tüv.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen

  • Hallo Golffreunde!
    Also ich fände, einen monatlichen TÜV für Altautos, noch viel Sicherer! Man kann den Wagen ja, gegen ein lächerliche Gebühr, von 522€ / Monat beim TÜV direkt stehen lassen, TÜV und Standgebühr werden Abgebucht! Ganz einfach!!
    Selbstverständlich bei bei voller KFZ Steuer, und einer Mindestabnahme von 700L Kraftstoff / Monat.


    Und in Städten wäre ich für ein Tempolimit von max. 2,5 Km/h. Und ein Beamter muss mit einer Roten Fahne vorausgehen und immer laut" Gefahr" rufen.
    Und natürlich wird das Wechselkennzeichen Pflicht!!
    Wenn ich( verzeiht) den Ausdruck, so eine "GEQUIRLTE SCHE...." .Kann ich nur zum lieben Gott Beten: Lass Hirn über Brüssel regnen und endlich den Europamist enden.
    Nur Krieg ist eine größere Verschwendung!
    So Zynismusmodus beendet
    Viele Grüße
    Smilla :cursing:

  • Hi,


    warum sollte die Gebühr denn weniger werden?
    Dem deutschen Staat gehts doch eh nur ums Geld, wenn die die Summe halbieren, können die es gleich lassen.
    Um die Sicherheit gehts denen doch nicht - warum denn auch...
    Vorteil ist, dass man (wenn man daneben stehen darf) sein Auto auch mal auf ner Hebebühne von unten anschauen darf :)

  • Ausgerechnet aus Estland kam diese Wixxidee..........da gurken doch wirklich reichlich "GURKEN" herum. Die sollen ersteinmal ihre schrottigen Gurken von den Strassen holen, dann reden wir weiter.


    Werkstattreparaturen könnte ich mir nicht leisten. Für einen Zahnriemenwechsel oder nur Bremsklötze tauschen müsste ich nahezu ein Darlehen aufnehmen. Aus gutem Grund fahre ich keinen grossen Audi oder BMW..............

  • Wenn das wirklich kommt sollten wir uns zusammentun und einen TÜV oder DEKRA Mann überreden uns die Marken zu geben und selber kleben :thumbsup:


    Natürlich nur alle 2 Jahre! :wink:


    evtl. ist hier jemannd Prüfer?


    ich glaub der fuhr früher einen edition one und jetzt TT...ich komm nicht auf den Namen ?(

  • du meinst theicon. er war abe rmeine ich kein prüfer. prüfer war der welcher seinen g60 hier komplett neu aufgebaut hat mit sämtlichen neuen teilen die es noch bei VW gab, leider hat er den g60 verkauft.



    das ist ja das witzige an der sache, das sagt einer der aus einem land kommt wo nur schrott rumfährt.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen

  • Hi!
    Der Staat will die "Gurken" von der Straße haben! Ihr sollt Arbeiten, Neuwagen leasen, mit den Dingern in die Werkstatt fahren. Und alle 2 Jahre, neu Unterschreiben! Das bringt Geld in die Kasse! Ein bisschen Spass mit einem ältern Fahrzeug?
    Doch nicht in Deutschland! Arbeiten, Maul halten, Konsumieren und kurz vor der Rente den Löffel abgeben.
    So verhält sich ein "guter Deutscher".
    X(

  • Naja... ist doch der selbe Scheiss wie sie nun drüber quatschen das Diesel krebserregend wäre. JA WENN MAN AM AUSPUFF LUTSCHT!
    Darum Pflicht für bessere Filter (die nachn Jahr wieder durch sind und 500 Euro kosten.) Aber Neuwagen haben ja die Filter schon "Besser" drin.
    Und Benziner wurden nicht geprüft... Geht ja auch nur um die Transporter die meistens Diesel sind... für Benziner kommt aber noch...

    Schöne Grüsse,
    Wolf


    „Die Japaner haben eine raffinierte Art, ihren Stahl in die Vereinigten
    Staaten zu schmuggeln. Sie malen ihn an, stellen ihn auf vier Räder und
    nennen das ganze Auto.“
    Henry Ford


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  • das ist ja das witzige an der sache, das sagt einer der aus einem land kommt wo nur schrott rumfährt


    Estland kann man nicht mit Osteuropa gleichsetzen, ich war schon öfter dort. Estland ist von den drei baltischen Staaten am weitesten entwickelt und hat nicht umsonst den Euro. Die Preise dort sind vergleichbar mit unseren, nur verdienen die Menschen dort weniger. Die Autos, die da rumfahren, sind aber meist neueren Datums und es sieht in dieser Hinsicht weit besser als z.B. in Polen aus.

  • (Wenn jemand Gernot Hassknecht kennt, darf er sich sehr gerne diesen Beitrag von ihm vorgelesen vorstellen :D )


    Dann nehmen wir doch mal zu dieser Meldung die TÜV-Erhöhung für alte Stinker hinzu:

    Zitat

    Und künftig kommt noch ein weiterer Kostenfaktor für die Säumigen hinzu: Wer sein Auto mehr als zwei Monat zu spät bei Tüv, Dekra oder GTÜ durchchecken lässt, muss dort von Juli an einen Gebührenaufschlag von 20 Prozent bezahlen. So hat es der Bundesrat beschlossen. Die Reform der Pflichtprüfung soll zum 1. Juli in Kraft treten. Der Tüv Rheinland verlangt für die normale HU 69,90 Euro, wenn das Auto 2006 oder später zugelassen wurde. Für Fahrzeuge älteren Baujahrs sind in NRW 81,80 Euro (Benziner) und 93,50 Euro (Diesel) fällig. Eine mehr als zweimonatige Verspätung kostet demnach voraussichtlich 14 bis fast 19 Euro zusätzlich.

    Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1333640822002.shtml , Kölner Stadtanzeiger, 08.04.2012


    Irgendwie sind alte Autos scheinbar gar nicht mehr so gut gelitten (und die Abwrackprämie haben wir alle im Hinterkopf, ja?); möglicherweise soll aber auch nur das Automobil nicht mehr das Fortbewegungsmittel der breiten Masse sein.


    Der Vorschlag mit dem monatlichen TÜV ist gar nicht mal so schlecht, geht aber noch nicht weit genug. Mein Vorschlag wäre ein Sensorenpack, das die wichtigsten Solldaten beständig überprüft. Das wird dann noch kombiniert mit einem Handy-Sender und GPS und das KBA kann dann gleich die Säumnisstrafzahlungsbescheide computerisiert erstellen. Und durch das GPS weiß man auch, wie schnell man wo gefahren ist und es geht auch kein einziges Knöllchen mehr durch die Lappen. Das hätte selbstverständlich große steuerliche Vorteile (Nein, natürlich nicht für uns, sondern für die Regierung.); endlich würden diese Gelder auf Bundesebene fließen und nicht auf kommunaler. Aufpreis für Neuwagen ca. 5000 €, (obligatorische) Nachrüstkosten für Altautos (vor 2006 zugelassen) 12.000 €.


    He, das ist doch fair, oder? Geht schließlich um die Sicherheit (wahlweise Umwelt, Straßeninstandsetzung und von mir aus auch noch glutenfreie Butterbrote für Diätenerhöher,Zoll-Beshaycer, Vielflieger, Abschreiber, Ehrenrentenkassierer...)!

    In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis schon.
    Tausendzweihunnertunndreisechzisch Kubik, vierunnfuffzich PS und NIX jedrosselt!
    "Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, verschwinden die Mysterien und das Leben ist erklärt." - Mark Twain
    Golfschrauben ist wie Schach. Nur halt ohne die Würfel.

  • bei uns in .at gilt das jährliche pickerl machen (tüv halt) für jedes auto ;)


    die überprüfung kostet dabei ca 35-40 euro und danach hast du zwei wochen zeit um alle mängel zu beheben und die plakette kostenfrei zu erhalten!


    lediglich bei neuwagen musst du erst nach drei jahren zum tüv, danach nach zwei jahren und dann jedes jahr...


    finds gut, denn gerade bei alten "gurken", auf die nicht sonderlich geschaut wird von ihren besitzern, ist doch des öfteren gefahr in verzug... gilt natürlich nicht für alle...


    is halt wie so vieles ein für und wieder...

  • Ich wäre sogar sehr dafür das Autos jährlich geprüft werden (Bus und Taxi ist das schon immer der Fall!). Bei unseren alten Kisten fahren die wenigsten in die Werkstatt und dann guckt aller 2 Jahre mal ein Fachmann drauf. Viele solcher Autos fahren etliche 10.000 km in dieser Zeit. Ganz zu schweigen von Autos die noch ein Jahr Rest-TüV haben und eigentlich technisch abgewirtschaftet sind. Dieser Schrott gehört von der Straße und ganz klar sollte jährlich geprüft werden. Wenns unnötig wäre würden unsere Taxen alle immer problemlos durchkommen, die Laufleistung ist nicht wirklich deutlich höher als bei manchem Privatmann. Leider siehts aber so aus das die teilweise noch frischen Taxen (4 Jahre und deutlich weniger wie 200.000 km) doch mit allerlei Mängeln schon zu tun haben, trotz Durchsichten bei Mercedes.

  • Nö, ich bin auch nicht dafür, dass "jeder Arsch" sich ein Auto leisten können muss. Aber Leute, die arbeiten, sollten durchaus davon leben können und da sollte ein Auto sehr wohl dazugehören.
    "Busfahrkarte kaufen": Prima Idee, wenn Du und Dein Ziel in einer Stadt wohnt. In ländlichen Gebieten oder bei wechselnden Arbeitsorten o.ä. kompletter Wahnsinn, sowohl von den Preisen her als auch von den Fahrzeiten.


    Edit: Oh, da hat sich doch was geändert :D

    In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis schon.
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  • bin auch dagegen...


    wenn was am KFZ defekt ist, wirds reperiert - keine Frage.


    Da muss mir kein Sachverständiger sagen, das was kaputt/ausgeschlagen ist, das merk und seh ich selbst - sonst würde ich mich auch nicht auf die Straße getrauen...


    außerdem guckt ja wohl jeder ,beim Räderwechsel , ob Bremsen/manschetten,Dämpfer usw. in Ordnung sind?! is zumindestens bei mir