Mein Golf II GL von 1988 aus Brüssel

  • Ja, hatte nur einen kurzen Termin in Braunschweig und danach die Zeit genutzt, um mir auf dem Rückweg mal das Paläon in Schöningen anzusehen.


    Die Mittelkonsole war natürlich auch mein erster Gedanke, hatte die extra ausgebaut - aber keine Chance. Der Iso-Verstärker ist einfach zu groß. Man kann ihn auch in keinen der vorhandenen Hohlräume quetschen. Einzige Möglichkeit wäre wohl noch, ihn von innen an die Spritzschutzwand zu schrauben, aber abgesehen davon, daß da die Rohre für die Lüftungen verbaut sind (und somit ebenfalls kein Platz ist), mache ich mir da ungern Löcher rein. Dann lieber unter die Ablage vom Handschuhfach. Das ist Plastik, rostet nicht und lässt sich jederzeit leicht wieder gegen eine intakte Ablage tauschen. Vorteil meines jetzigen Platzes ist, daß ich jederzeit die grüne Betriebslampe sehen kann und auch leicht an den Gain-Regler sowie die Sicherung komme.


    Vielleicht kommt der Iso-Verstärker aber auch wieder raus, wenn ich mir ein anderes Radio einbaue, das evtl. einen anderen Verstärker braucht. Habe da nämlich schon eines hier liegen, was vom Design noch besser in den Golf 2 passt, als mein jetziges, auch wenn das ebenfalls mit grüner Beleuchtung ist. Vorher wollte ich ein Blaupunkt Heidelberg RCM 40 mit CD-Wechsler verbauen. Da der dazugehörige CD-Wechsler CDC-M1 aber definitiv zu groß ist, um ihn unter einem der Vordersitze zu verbauen und ich meinen Kofferraum frei halten möchte, bleibe ich bei einem reinen CD-Radio. Macht auch irgendwie mehr Spaß, wenn man die CDs manuell einführen kann, das passende CD-Fach habe ich ja bereits in der Mittelkonsole verbaut.

  • Heute war ich mal wieder in der Mietwerkstatt Hub-Raum in Leipzig, nachdem ich festgestellt hatte, daß eine meiner Achsmanschetten rissig war. Ich hatte exakt diese vor vier Jahren in einer Werkstatt wechseln lassen, mich aber diesmal entschieden, es selbst zu machen. Die alte war von NK und hat 22 tkm gehalten. Diesmal wollte ich eigentlich eine von VW nehmen, aber nachdem ich vor Ort bei VW erfahren hatte, daß selbst so ein Teil nur noch über ClassicParts zu beziehen war, bin ich auf Febi ausgewichen. Mal sehen, wie lange die neue Achsmanschette hält, so kann ich meine eigene Statistik führen und habe bald alle Hersteller durch - bis auf Mapco, auf die verzichte ich lieber gleich.


    Nachdem ich im Netz gelesen hatte, daß der Wechsel der äußeren Manschette auch ohne Ausbau der Antriebswelle möglich sei, wollte ich dies eigentlich auch so durchführen, auf Anraten des Mietwerkstattbetreibers baute ich dann jedoch lieber die komplette Antriebswelle aus, da es sich am Schraubstock leichter arbeiten ließ. Schließlich war das ganze eine ziemlich fettige Angelegenheit. Ich brauchte dann auch deutlich länger, als ursprünglich angenommen, aber letztlich konnte ich die OP erfolgreich abschließen. Beim nächsten Mal werde ich mir aber wohl eher eine komplett neue Antriebswelle besorgen, die ich dann nur noch einzusetzen brauche. Zum Glück war die Manschette am Getriebe noch im guten Zustand, dies wäre wohl komplizierter gewesen.

  • Heute kamen ein paar Bosch-Teile für meinen Golf rein. Zum einen Verschleißteile, zum anderen eine dritte Bremsleuchte. Ob ich sie wirklich montiere, muß ich noch überlegen, erstmal sehen, wie es am Auto aussieht. Ein Sicherheitsgewinn wäre es bei den vielen unaufmerksamen Zeitgenossen, für die Sicherheitsabstand offenbar ein Fremdwort ist, allemal.




  • Zumindest unter der Bosch-Nummer 0 986 310 088 (ist auch auf dem Foto zu sehen), findet sich nichts. Habe sie ersteigert, definitiv alt (Einbauanleitung teilweise vergilbt), wenn auch unbenutzt. Gibt aber auch welche von Hella noch neu zu kaufen, da sollte man auf jeden Fall fündig werden. Vorteil bei meiner: sie ist schwenkbar, d.h. die Neigung der Heckscheibe ist bis zu einem gewissen Grad egal (hatte vorher eine von Hella, bei der hat es nicht gepasst, also wieder verkauft). Nachteil: lässt sich nur am unteren Rand der Heckscheibe montieren, wenn man auf den Haltewinkel nicht verzichten will.

  • Die Bremsleuchte ist mal geil, aber ich würde die auf jeden fall, wie beim US Modell, oben montieren, weils besser aussieht, als unten :D

  • TheGreg46 : Ja, die orginale US-Bremsleuchte sieht unstrittig am besten aus, ich überlege gerade aber noch eine andere Variante zu testen, wo die Verlegung des Kabels deutlich einfacher ist. Dazu später an anderer Stelle mehr.



    In der Zwischenzeit habe ich mich wieder dem Soundsystem gewidmet und dazu schon mal den Kabelbaum und die passenden Aufnahmen für die Hochtöner gebastelt. Für einen guten Klang erschienen mir Frequenzweichen unausweichlich, die ich letztens für 25EUR inkl. der passenden Hochtöner ersteigern konnte. Ursprünglich wollte ich die originalen VW-Hochtöner an die Frequenzweichen anschließen, die Canton-Hochtöner sind jedoch vierpolig und sicher nicht von schlechterer Qualität, so daß ich meine Pläne geändert habe.


    Die Canton-Hochtöner sollen an die originalen Aufnahmen am Armaturenbrett, sind dafür jedoch zu klein und da ich keine passenden Adapter finden konnte, musste ich mir selbst etwas einfallen lassen. Ich habe mich wegen der guten Bearbeitungsmöglichkeiten und der Stabilität wegen für Carbon entschieden, auch wenn man es später nicht sieht, da es eingebaut unter den originalen Abdeckungen sitzt (eben wie die normalen 87mm Lautsprecher/Hochtöner). Habe mir dafür günstig ein Reststück einer Carbonplatte gekauft, was mit 7 mm jedoch etwas dick war, so daß die Bearbeitung etwas zeitaufwendiger war (es hätten sicher auch 3 mm gereicht, wie bei den originalen Plastikhalterungen der VW-Hochtöner). Hatte dann schon fast etwas Bedenken, daß es insgesamt zu hoch sein könnte, nachdem ich noch eine Lage Zellkautschuk unter die Halterungen gelebt hatte, aber eine Probemontage inkl. Verschraubung am Armaturenbrett verlief erfolgreich und die originalen Abdeckungen ließen sich auch problemlos drüberschieben, so daß man später nichts sieht, aber den Unterschied hoffentlich hören wird. Eingebaut ist der Kabelbaum noch nicht, so daß ich zum Klangbild an dieser Stelle leider noch nichts sagen kann.


    Zum (optischen) Vergleich habe ich mal die zwei originalen Hochtöner-Versionen, die es für den Golf 2 gab, fotografiert (die letzten vier Bilder). Beide haben zwar identische Teilenummern, sind jedoch von unterschiedlichen Herstellern und besitzen eine unterschiedliche Aufnahmeform, deren Umriss mir als Vorlage für meine Bastelarbeit gedient hat.

  • Hättest auch stinknormales Lochband nehmen können,das dann unten am HT verschraubt und dann an den Originallöchern befestigt.
    Dann kann man den HT auch noch etwas anwinkeln....
    Oder einfach den Original HT aus seiner Behausung gedremelt und das Loch dem des Canton HT angepasst und eingeklebt...


    Gibt halt viele Möglichkeiten! :) 

  • Hatte tatsächlich kurzzeitig überlegt, die originalen Hochtöner aus den Fassungen zu bohren (sicher die schnellste Lösung), aber da diese mittlerweile doch recht selten geworden sind, kommt so ein Frevel für mich nicht infrage :wink:


    Mit dem Carbon bin ich nun aber sehr zufrieden, da es sehr stabil, aufgrund der Dicke auch relativ schwer ist und einfach nur gut in der originalen Aufnahmeposition liegt. Konnte das Loch millimetergenau zurechtschleifen (alles per Hand, ohne Dremel, habe lediglich mit der Bohrmaschine die Löcher zum Raustrennen eingetrieben), so daß ich die Canton-Hochtöner einfach nur reindrücken brauchte und sie sitzen trotzdem bombenfest. Hätte sie sonst noch mit kleinen Schrauben fixiert, aber das entfällt nun.

  • Hier noch ein Nachtrag, wie die Aufnahme für den Hochtöner im eingebauten Zustand aussieht, der Sound kann sich auch hören lassen. Nur überlasten darf man sie nicht, dann klingt es etwas blechern. Mir kommt es aber auf einen guten Klang an und nicht auf die Lautstärke, weshalb ich auch auf solche Späße wie eine Basskiste verzichte.


    Außerdem habe ich meinen Kabelbaum fürs Aktivsystem wieder ordentlich zusammengesteckt, nachdem es nicht geklappt hat, mit dem Lautsprecherkabelbaum die normalen Boxen zu betreiben (hatte da etwas experimentiert und mir die Steckerbelegung vom älteren Aktivsystem zum Vorbild genommen, was nur über zwei Stecker vefügt, ohne den roten ISO-Stecker). Nun habe ich wie oben schon geschrieben, noch einen zusätzlichen Kabelbaum für die Lautsprecher verlegt und auch einen zusätzlichen für die Stromversorgung. Solche Sachen wie GALA oder das originale Zündplus habe ich dann ausgepinnt und in einem "toten" ISO-Stecker untergebracht, der mit den beiden anderen Steckern vom Aktivsystem versteckt im Radioschacht liegt, so daß man das bei Bedarf jederzeit wieder in Betrieb nehmen kann. Ganz rausschmeißen kann man es ja nicht, da es in den Armaturenbrettkabelbaum eingebunden ist und ich den ungern nochmal wechseln würde.


    Demnächst gibts dann auch mal Fotos vom dazugehörigen CD-Radio. Mittlerweile habe ich mir aus mehreren Exemplaren zwei vollständig funktionstüchtige zusammengebastelt, so daß ich nicht mehr befürchten muß, mit meinen Fotos die Nachfrage und damit die Preise in die Höhe zu treiben, denn da es so perfekt in den Golf 2 passt, könnten schließlich noch andere auf dieselbe Idee kommen :wink:

  • Obwohl der Winter gerade vorbei ist, bereite ich mich schon mal auf den nächsten vor. Da ich dann ohnehin neue Reifen brauche, wollte ich mich gleich von meinen 13 Zoll Tellerminen verabschieden und auf 14 Zoll Stahlfelgen umsteigen. Hier gibt es für den Golf 2 ja nur zwei verschiedene von VW zur Auswahl, ich habe mich für die ab ca. 1990 eingeführten entschieden, da sie mir eindeutig besser gefallen und ein klassisches, nahezu zeitloses Design besitzen. Habe mir einen Satz in eigentlich sehr gutem Zustand zugelegt, d.h. vollkommen ohne Rost, jedoch mit einigen kleineren Lackschäden. Auf dem ersten Foto ist die am schlechtesten erhaltene Felge zu sehen.


    Zwar kann ich mit Kratzern an Gebrauchsgegenständen wie Felgen rein rational betrachtet durchaus leben, doch ein offenbar nicht zu unterdrückender Perfektionszwang verlangte nach einer neuen Lackierung :D


    Die absoluten Pefektionisten hätten hier wahrscheinlich eine Pulverbeschichtung durchführen lassen, doch da es wirklich nur diese kleineren Mängel waren, die mich störten, entschied ich mich für die kostengünstigere Lackierung mit der Spraydose. Ich habe deshalb die Oberfläche nur leicht mit 600er Schmirgelpapier angeschliffen (zweites Foto) und bin nur dort zur Grundierung vorgedrungen, wo tiefere Kratzer/Lackabplatzer/Unebenheiten waren. Selbst wenn die neue Lackierung an einigen Stellen beschädigt werden sollte, wird es so hoffentlich nicht immer sofort ins Auge springen, da das alte Felgensilber (L91) an der Basis ja auch noch vorhanden ist. Insgesamt hat man so mit den neu aufgetragenen Lackschichten und dem Klarlack eine ganz ordentliche Beschichtung, die bei entsprechender Pflege sicher weiterhin gut vor Rost schützt und für eine ordentliche Optik sorgt. Über die Vor- und Nachteile einer Pulverbeschichtung möchte ich an dieser Stelle gar nicht diskutieren, sie wäre für mich aus Kostengründen derzeit ohnehin nicht in Frage gekommen. Für Lack und Klarlack zahle ich pro Felge ca. 15EUR, das war für mich der entscheidende Punkt. Schließlich sind die Felgen original ab Werk auch nur lackiert gewesen und wie sich beschädigte pulverbeschichtete Flächen vernünftig ausbessern lassen sollen, weiß ich auch nicht, ein Lackstift hat hier sicher nicht denselben Effekt wie bei einer lackierten Felge. Mit der Lackierung bin ich im Endeffekt sehr zufrieden, der Lack aus der Spraydose ist nur minimalst heller als der originale (Vergleich im Bild 5: links neu, rechts alt), aber da ich ohnehin alle vier Felgen und auch die Zieringe lackieren werde, stellt das kein Problem dar. Nur eine fünfte Felge, die bisher nur als Reserverad eingesetzt wurde und demzufolge wie neu ist, werde ich im Originalzustand belassen und vermutlich auch als vollwertiges Ersatzrad mitführen.


    Gefahren werden die Felgen dann mit den originalen Zierringen und den Abdeckungen von meinen Montreal-Felgen, die ja völlig ohne Beschriftung/Emblem sind, so daß sich eine sehr elegante Optik ergeben wird.

  • Irgendwas muss man ja im Winter fahren :wink:


    Habe nochmal vier Fotos ergänzend an meinen alten Post angehängt. Da die Innenseiten der Felgen auch noch nahezu rostfrei sind, habe ich mich entschieden, diese ebenfalls zu lackieren, denn ich kenne das Problem von meinen 13 Zoll Tellerminen: wenn sich da der Rost einmal in den Ritzen festgesetzt hat, kriegt man ihn nicht mehr raus. Meine alten Felgen wurden zwar zu jedem Wechsel intensiv gereinigt, aber bestimmte Sachen gehen eben nicht mehr weg. Deshalb betreibe ich bei den neuen Felgen lieber gleich von Beginn an Vorsorge, auch wenn einige das bei Stahlfelgen für übertrieben halten mögen. Doch genau aus diesem Grund gibt es nur noch so wenige in diesem Zustand, hatte mir ja schon einige zum Verkauf stehende Exemplare angesehen, die auf dem Foto noch gut aussahen, aber in der Realität schon vom Rost unterwandert waren.


    Das letzte Foto zeigt die Felge mit Zierring und Montreal-Abdeckkappe, wie sie dann gefahren werden sollen. Hätte auch noch Deckel mit VW-Emblem, aber so völlig "plain" gefällt es mir am besten.
    Der Zierring ist übrigens derselbe wie der vom 6. Foto, nachdem die Kratzer ausgebessert und überlackiert wurden, sieht wie der Rest wieder aus wie neu :]

  • Gibt wieder ein paar kleine Neuigkeiten. Zum einen habe ich die Abdeckung von der Zentralelektrik ausgetauscht gegen eine mit beflockter Innenseite. Ist ansonsten identisch mit der alten, hat aber auch eine andere Teilenummer: 191 857 925 C statt 191 857 925 B.


    Zum anderen habe ich meine Mittelkonsole weiter bearbeitet. Es tat mir zwar etwas weh, sie zerschneiden zu müssen, aber da es im Golf 2 nun mal wenige Einbaumöglichkeiten für zusätzliche Geräte gibt, blieb mir leider keine andere Wahl. Es erfüllt einerseits einen technischen Zweck, andererseits wird es auch eine optische Bereicherung sein, weshalb mir an einer sichtbaren Einbauposition lag. Deshalb war z.B. das Handschuhfach keine Option und auch in der Ablage darunter wäre es nicht zur Geltung gekommen. In der Mittelkonsole lässt es sich hingegen sehr gut integrieren. Da ich nicht rauche, kann ich auf den Aschenbecher auch locker verzichten, nur den Zigarettenanzünder muß ich noch verlegen, um evtl. mal ein Navi oder ähnliches dort anschließen zu können. Im Gegensatz zu einer Votex-Mittelkonsole kann ich nun auch meine CD-Box von Fischer weiterverwenden.


    Nachdem der Aschenbecher draußen war, habe ich mir noch aus einer anderen beschädigten Mittelkonsole, die ich für solche Zwecke aufbewahrt hatte, ein Stück heraus geschnitten, um daraus eine Blende zu basteln, die das Gerät umfasst und exakt dieselbe Maserung wie die Mittelkonsole aufweist, so daß es in sich einen stimmigen Eindruck macht. Das Loch habe ich mittlerweile natürlich noch vergrößert, es zeigt nur den ersten Ansatz und die Passgenauigkeit, nachdem ich das Stück zurechtgeschliffen hatte. Was genau dort reinkommen wird, werde ich nach einem Funktionstest verraten, VDO-Instrumente werden es jedenfalls nicht sein :wink:

  • Sehr schöne Arbeit. Sieht von der Ausführung so aus, als wär es von Werk aus so. Bin schon gespannt, was rein kommt :D

  • Top, sehr gute Arbeit! :]

    Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

  • Danke für die lobenden Worte :]


    Noch ein paar Worte zum Einbau: Die Bearbeitung der Mittelkonsole habe ich ja schon dokumentiert. Am meisten Zeit hat mich das Zurechtschleifen der Blende gekostet. Zuerst der äußere Rand und dann die innere Öffnung. Hier musste ich mich durch ständiges Anpassen nähern. Zwar hatte ich mir für diese Arbeiten extra einen Dremel gekauft, doch bei der Feinanpassung habe ich auf Schleifpapier zurückgegriffen. Am Ende passte alles so gut, daß es auch ohne Kleber hielt.


    Vom Aschenbecherfach habe ich zur Stabilisierung die linke Wand stehengelassen, ebenso enen Teil der Decke. Hier saß der Equalizer zum Schluß dann auch ohne Befestigung ziemlich fest, doch aufgrund des Eigengewichtes waren Schrauben zur Fixierung unerlässlich. Hierzu habe ich die bereits am Gehäuse des Equalizers vorhandenen Bohrungen genutzt, an denen sonst ein Bügel befestigt wird. Als Schrauben habe ich sogenannte Becherschrauben mit besonders flachem Kopf in der Größe M4x50 gewählt und den Kopf noch schwarz lackiert. Ursprünglich wollte ich auf jeder Seite zwei Schrauben benutzen, aber die eine Schraube hätte mit ihrem Kopf über die äußere Eintiefung an der Mittelkonsole gereicht, was etwas unschön ausgesehen hätte (auf dem einen Foto sieht man das von innen angebohrte zweite Loch), weshalb ich es gelassen habe. Auf der rechten Seite war die Durchbohrung am einfachsten, ich habe zuerst einen Gewindestift in das Gehäuse geschraubt, um die exakte Position des Bohrlochs von innen bestimmen zu können. Auf der linken Seite musste ich zusätzlich zur Außenwand der Mittelkonsole noch die Seitenwand des Aschenbecherfaches durchbohren und konnte zudem nicht sehen, wo die Öffnung am Equalizergehäuse sitzt. Beim zweiten Versuch klappte es jedoch auch hier. Ich habe mich entschieden, den Equalizer etwas herausstehen zu lassen, also nicht auf eine Ebene mit der Blende zu bringen, da ja auch das obere Ablagefach etwas abgesetzt ist und sich auf einer Höhe mit dem Rahmen der Mittelkonsole befindet.


    Insgesamt war es schon ein deutlicher Zeitaufwand, aber der Equalizer ist in der Mittelkonsole einfach am besten aufgehoben. So kommt man auch während der Fahrt problemlos an die Regler und es ist schon ein deutlicher Unterschied zu den spärlichen Einstellmöglichkeiten (Bass/Treble-Regler) am Autoradio. So lässt sich das Klanggeschehen viel besser steuern und gewinnt deutlich an Qualität. Außerdem ist das Gerät Equalizer und Verstärker (4x20W) in einem und durch die grüne Beleuchtung passt der BEA 80 perfekt in den Golf 2 :]