Diodenprüflampe selber bauen

  • Man nehme eine alte LED z.b. von ausgemusterten Tachos oder Computergehäusen. Man löte einen Widerstand von 680 Ohm ein.


    Nun hat man eine Diodenprüflampe, mit der man z.b. bei zeitweisen Aussetzern den Hallgeber bei laufendem Motor prüfen kann. Die LED geht auch bei 14 Volt nich kaputt und fängt schon bei sehr niedrigen Spannungen an zu leuchten. Der Hallgeber hat z.b. 5 Volt Signalspannung, wie viele andere Sensoren auch.


    Ich will morgen nen alten PC zum Entsorger bringen und habe mir heute mal angeguckt was noch sinnvolles drin war. Aus dem Netzteil habe ich dann 2 1kOhm Widerstände ausgelötet, parallel zueinander eingelötet und die PowerLed genommen (680er Widerstand war keiner drin). Dazu ne Krokodilklemme für die Masse und einen Nagel als Prüfspitze für die Plusseite.


    Die Prüflampe reagiert schon sehr früh, am Fahrrad z.b. schon wenn man ganz langsam schiebt. Das sind dann ca 2 Volt. Außerdem nimmt die Lampe so wenig Strom auf dass elektronische Bauteile nicht zerstört werden können. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Reaktionszeit, die Glühlampen in herkömmlichen Prüflampen nicht haben. So kann ich z.b. den Hallgeber und andere bewegliche Teile gut testen.
    Vielleicht kanns jemand gebrauchen.
    Und so sieht das ganze dann aus. Bastelzeit ca eine Stunde, Kosten 0€.

    Es lebe das mobile Altmetall!


    Es kann die paradoxe Situation entstehen, dass ein Produkt durch Aufwenden von Arbeit weniger wert geworden ist. :)

  • eine weitere praktische anwendung ist die spannungsüberwachung des bordnetzes mit drei leds. Grün für OK, Gelb für ?, Rot für Unterspannung, Batterie wird nicht geladen.
    Die Schaltung dafür ist ebenfalls durch einige Widerstände und den drei LEDs zu realisieren.


    Scanne das Schaltbild mal ein und lade es dann hoch.