WLTP-Umstellung bremst Auslieferungen

Foto: Volkswagen

Dabei schlugen die Belastungen in Europa im Berichtsmonat mit einem Rückgang von 15,6 Prozent gegenüber Vorjahr allerdings deutlich schwächer zu Buche als noch im September. Südamerika wächst zweistellig und hat dazu beigetragen, dass der Konzern im Jahresverlauf in einem insgesamt stagnierenden Gesamtmarkt mit 8,98 Millionen Auslieferungen ein Wachstum von 2,6 Prozent erzielen konnte. Dr. Christian Dahlheim, Leiter Konzern Vertrieb: „Beim Thema WLTP-Umstellung haben wir die Talsohle in Europa durchschritten. Diese positive Entwicklung sollte sich im November und Dezember fortsetzen, denn die Umstellung der Modelle all unserer Marken auf den neuen Prüfzyklus macht weiter Fortschritte. Für das Gesamtjahr erwarten wir ein Auslieferungsergebnis, das leicht über dem Vorjahr liegen wird.“


Die Auslieferungsergebnisse der Regionen im Einzelnen:

In Europa zeigt sich, dass der Volkswagen Konzern hart an der Umstellung seiner Modelle auf den neuen WLTP-Prüfzyklus arbeitet. Nach dem starken Rückgang der Auslieferungen im September hat sich die Lage im Berichtsmonat mit 295.400 ausgelieferten Fahrzeugen (-15,6 Prozent) deutlich verbessert. Gerade Westeuropa meldete aufgrund der WLTP-Umstellung weiterhin schwächere Zahlen. Hier wurden im Oktober 229.300 Fahrzeuge an Kunden übergeben, 19,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Heimatmarkt Deutschland war diese Belastung besonders deutlich spürbar, hier lag der Rückgang noch bei 23,2 Prozent. Die Region Zentral- und Osteuropa schaffte dagegen im Oktober die Wende und erreichte mit 66.100 ausgelieferten Fahrzeugen wieder das Niveau der Auslieferungen des Vorjahresmonats. Hier erwies sich Russland erneut als starker Treiber: 21.300 Fahrzeuge wurden hier in Kundenhand übergeben, 22,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die positive Performance dieser Region trug auch dazu bei, dass der Volkswagen Konzern im bisherigen Jahresverlauf in Europa mit insgesamt 3,7 Millionen Auslieferungen um 2,3 Prozent über Vorjahr liegt.

In Nordamerika hat der Volkswagen Konzern im Oktober 79.700 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, das sind 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Kanada glich hier mit einem Zuwachs von 4,8 Prozent die Schwäche in den USA und in Mexiko aus, wo Rückgänge von 3,6 Prozent bzw. 3,1 Prozent verzeichnet wurden. Im bisherigen Jahresverlauf betrugen die Auslieferungen in Nordamerika insgesamt 793.000 Fahrzeuge und lagen damit leicht unter Vorjahresniveau (-0,9 Prozent).


In Südamerika hat der Konzern im Oktober gegenüber Vorjahr deutlich zugelegt. 54.500 Fahrzeuge wurden an Kunden übergeben, das ist eine Steigerung von 19,8 Prozent. Brasilien blieb auch im Berichtsmonat mit 41.800 Auslieferungen, das sind +56,7 Prozent, eine Wachstumsmaschine. Damit konnte die anhaltende Schwäche des argentinischen Marktes, wo in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld mit 7.000 Fahrzeugen die Auslieferungen um 48,7 Prozent sanken, mehr als kompensiert werden.


In der Region Asien-Pazifik sanken die Auslieferungen im Oktober um 7,6 Prozent auf 391.600 Fahrzeuge. Die angespannte gesamtwirtschaftliche Situation im größten Einzelmarkt des Konzerns China aufgrund der Zollauseinandersetzungen mit den USA belastet die Ergebnisse in der Region weiterhin. Die Kaufzurückhaltung der chinesischen Kunden hält an, im Oktober wurden in China 365.100 Fahrzeuge ausgeliefert, 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn hat der Volkswagen Konzern in China 3,4 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben und damit ein Wachstum von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt.


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