Max Kruse Racing fährt Golf GTI in der TCR Germany

Foto: Volkswagen

Der Bremer Bundesligaprofi und Fußballnationalspieler Max Kruse steigt in den Automobilrennsport ein. Zu Beginn des Jahres hat der 29-Jährige ein Rennteam namens Max Kruse Racing gegründet, das mit einem Volkswagen Golf GTI in der ADAC TCR Germany an den Start gehen wird. Als Fahrer wird Volkswagen Pilot Benjamin Leuchter (30), der erst vor wenigen Tagen mit einem Golf GTI TCR beim 24-Stunden-Rennen in Dubai erfolgreich war, für das Team an den sieben Rennwochenenden im Einsatz sein. In Hannover nahmen Leuchter und Kruse jetzt den ersten 350 PS starken Golf GTI TCR des Modelljahres 2018 in Empfang.

„Sport weckt Emotionen, das gilt für den Fußball genauso wie für den Motorsport. Wir freuen uns daher sehr, dass sich das Max Kruse Racing Team für einen Golf GTI TCR entschieden hat", sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Wir wünschen dem Team eine tolle Debütsaison in der TCR Germany und einen erfolgreichen Start als Unternehmen."

Max Kruse möchte sich zudem auch dem Thema Fahrsicherheitstraining widmen und bietet ein entsprechendes Training für Vereine, Verbände, Spieler und Unternehmen an. „Gerade Fußballprofis fahren häufig schnelle Autos, ohne sie in Grenzsituationen kontrollieren zu können", so der Stürmer des SV Werder Bremen. „Mit unserem Trainingsangebot möchten wir zu verantwortungsvollem Fahren anleiten."

Die TCR-Kategorie (Touring Car Racing) wurde 2015 ins Leben gerufen, weltweit haben sich seitdem rund 20 nationale und internationale Meisterschaften etabliert. Das Max Kruse Racing Team wird in der TCR Germany erstmals beim Saisonauftakt in Oschersleben vom 13.-15. April an den Start gehen. Im Cockpit: Profi-Rennfahrer Benjamin Leuchter, der im vergangenen Jahr mit dem Golf GTI die VLN-Langstreckenmeisterschaft und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring jeweils in der TCR-Klasse gewann und zudem als Fahrinstruktor für die Volkswagen Driving Experience tätig ist. „Max Kruse Racing führt Fußball und Motorsport zusammen", erklärt der Duisburger. „In beiden Sportarten führen die gleichen Handlungsmuster zum Erfolg. Man muss jeweils strikt an sich arbeiten."

Der Golf GTI TCR basiert auf dem serienmäßigen Golf GTI. Unter der Haube steckt der bekannte 2-Liter-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung, der in seiner aktuellen Rennversion bis zu 257 kW (350 PS) leistet und rund 420 Nm Drehmoment hat. Von außen unterscheidet sich der Golf GTI TCR durch 18-Zoll-Rennfelgen sowie eine – verglichen mit dem Serien-Golf – um etwa 15 Zentimeter breitere Karosserie. Ein für alle TCR-Fahrzeuge einheitlicher, einstellbarer Heckflügel aus Aluminium sorgt für zusätzlichen Abtrieb. Ein aerodynamisch geformter Frontsplitter gehört ebenso zu den Optimierungen für die Rennstrecke. Für die Sicherheit des Fahrers sorgen unter anderem ein Rennsitz mit Kopf-Protektoren, eine Rennsport-Sicherheitszelle sowie ein Sicherheitstank nach FIA-Reglement.